Dies ist eine kompakte Übersicht zu Peptide — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
Geprüft am 2026-03-30. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
=== Wirkmechanismus === Fotemustin verändert wie alle Nitrosoharnstoffe das Erbgut in den Zellkernen. Dies führt dazu, dass sich die betroffenen Zellen nicht mehr teilen können und nach einiger Zeit absterben. Von der Genom-Schädigung sind im Wesentlichen schnell teilende Zellen – vor allem Krebszellen – betroffen. Fotemustin ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Dies ist bei der Behandlung von Melanomen mit ZNS-Metastatisierung von Vorteil.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Nebenwirkungen === Fotemustin ist myelotoxisch, das heißt, es schädigt das Knochenmark. Diese Schädigung wirkt sich negativ auf die Blutbildung, insbesondere der Thrombozyten und Leukozyten aus. Daneben sind Übelkeit und Haarausfall die wichtigsten Nebenwirkungen. Fotemustin ist – wie alle Nitrosoharnstoffe – selbst kanzerogen, das heißt krebserregend.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == A. M. Ristic-Fira u. a.: Effects of fotemustine or dacarbasine on a melanoma cell line pretreated with therapeutic proton irradiation. In: Journal of Experimental & Clinical Cancer Research, 2009, 28, S. 50; PMID 19358719, PMC 2672057 (freier Volltext). D. Khayat u. a.: Fotemustine: an overview of its clinical activity in disseminated malignant melanoma. In: Melanoma Research, 1992, 2, S. 147–151; PMID 1450667. D. Khayat u. a.: Fotemustine (S 10036) in the intra-arterial treatment of liver metastasis from malignant melanoma. A phase II Study. In: American Journal of Clinical Oncology, 1991, 14, S. 400–404; PMID 1951178.
Quellen: de.wikipedia.org
Fozivudintidoxil ist ein experimenteller Arzneistoff zur Behandlung von HIV-infizierter Patienten im Rahmen einer HIV-Kombinationstherapie, der von Heidelberg-Pharma entwickelt wurde. Fozivudintidoxil ist ein Prodrug, dessen Metabolit zur Gruppe der nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI) gehört.
Quellen: de.wikipedia.org
== Pharmakologie == Fozivudintidoxil ist eine Verbindung des Azidothymidins (AZT) mit einem Lipid. Im Vergleich zu AZT hat Fozivudintidoxil eine mehrfach höhere Wirkung in HIV-1-infizierten CEM-SS-Zellen (eine Zelllinie). In-vitro wurden synergestische Effekte mit Proteaseinhibitoren beschrieben, wie sie auch bei anderen Inhibitoren der reversen Transkriptase vorkommen (HAART).
Quellen: de.wikipedia.org
== Pharmakokinetik == Fozivudintidoxil verteilt sich in verschiedene Organsystemen, insbesondere ins lymphatischen Gewebe, jedoch nicht ins Knochenmark. Die Konzentrationen im Blutplasma und im Liquor waren vergleichbar. Fozivudintidoxil hat im Vergleich zu Azidothymidin eine deutlich verlängerte Halbwertszeit im Blutplasma. Dadurch ist eine einmalige tägliche Einnahme möglich.
Quellen: de.wikipedia.org
== Chemie == Fozivudintidoxil ist – wie auch Fosalvudintidoxil und Fosfluridintidoxil – eine Verbindung eines Thioetherdihydrogenphopshats mit einem modifizierten Nukleosid, in diesem Fall Azidothymidin (AZT, 3'-Azido-3'-desoxythymidin, Zidovudin). Der Lipidrest hat ein chirales C-Atom, so dass als Wirkstoff ein Epimerengemisch vorliegt.
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Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
Entscheidend sind Reinheit und Analytik (HPLC, Massenspektrum), korrekte Rekonstitution sowie sachgerechte Lagerung. Angaben zur Reinheit gehören immer zum Produkt.%!(EXTRA string=Peptide)
Nicht jeder Mechanismus ist belegt, und Einzelstudien sind keine Gesamtevidenz. Diese Seite markiert offene Fragen ausdrücklich statt sie als gesichert darzustellen.%!(EXTRA string=Peptide)